Grünes Haus im Getriebe der Stadt

21. Oktober 2015.

Das Octogon Magazin schreibt über das Erzsébet Bürohaus an der Hungária körút, das die KÉSZ Építő Zrt im September nach der fast zehn Monate dauernden Rekonstruktion an die Groupama Biztosító Zrt übergeben hat.

Artikel über das von der KÉSZ Építő Zrt rekonstruierte Erzsébet Bürohaus im Octogon Magazin.

In der Nummer 2015/6 des Octogon Magazins erschien ein mehrseitiger Artikel über das Erzsébet Bürohaus an der Hungária körút, das die KÉSZ Építő Zrt im September nach der fast zehn Monate dauernden Rekonstruktion an die Groupama Biztosító Zrt übergeben hat.

Im Bürohaus wurden außer der nackten Stahlbetonkonstruktion die gesamte Innenausführung sowie die Fenster, Verkleidung an der Fassade und auch die Aufzüge entfernt. Beim Umbau führte die KÉSZ Építő Zrt die Baumeisterarbeiten, d.h. Verputzen, Fliesen- und halbwarme Beläge, Trockenbau, Mauerarbeiten, Ausführung der zusätzlichen Stahlbetonkonstruktionen und abgehängten Decken sowie auch Malerarbeiten, Starkstrominstallationen und auch Aufgaben der Gebäudetechnik aus. „Die Innenausführung und das Ziehen der Trennwände konnte beginnen, die Wände der Gänge wurden überwiegend aus Ziegelsteinen, die Trennwände der Büroflächen aus Gipskarton gebaut“, sagte Projektleiter Zoltán Sáray.

Eingebaut wurden neue Fenster: an die Seite zur Körút gelangten modernste lichtdurchlässige Glasfenster, jedoch mit erhöhter Schalldämmung und Dreifachverglasung, die den Verkehrslärm vollkommen ausschließen. Gemäß des Projektdirektors bedeutete auch eine Besonderheit, dass bei den inneren Isolierungsarbeiten des Trafos eine 1,5 mm dicke Metallplatte eingesetzt wurde, die dazu dient, die elektromagnetische Wirkung zu verringern bzw. abzuschirmen.

Die Gesellschaft führte auch die Fassadenverkleidung aus. An die Fassade zur Körút gelangte eine Keramikverkleidung aus Steinporzellan, die die Elemente der alten Steinverteilung widerspiegelt. Auf der Rückseite wurde die Fassade, die das alte Steinraster der Architektur widergibt, aus der gleichen Verkleidung hergestellt, wie an der Hauptfassade, jedoch nur angeklebt. Insgesamt wurden 2.800 Quadratmeter Steinverkleidung verwendet. Außer den Klempnerarbeiten und der Herstellung der Blechabdeckung hatte die Firma auch die Aufgabe, die äußeren Versorgungsleitungen auszubauen, einen gepflasterten Parkplatz anzulegen sowie auch die Gartenbauarbeiten auszuführen. Die KÉSZ Építő Zrt nahm mit 400 Personen an der Rekonstruktion teil.

Für Kühlung und Heizung des Gebäudes sorgt statt Gas eine Wärmepumpe, die keine elektrische zusätzliche Unterstützung verwendet und gleichzeitig das Brauchwarmwasser erzeugt, die Außenanlagen der Wärmepumpen und auch die Maschinen der Lufttechnik wurden auf dem Flachdach untergebracht, diese versehen die Küche und auch das Restaurant. Das Grüne Denken begegnet auch an anderer Stelle: 98 % der Beleuchtung sind LED-Lampen, die selektive Abfallsammlung wurde gelöst, auch Fahrradständer erwarten die Büroangestellten und die Gäste.

Die strenge Atmosphäre des Gebäudeblocks löst die 34 Meter lange Verbindungsbrücke der beiden Häuser auf, die nach Ablehnung weiterer Möglichkeiten um die zweiten Etagen herumführt. Eine Besonderheit ist, dass der Höhenunterschied von 80 Zentimetern so gelöst wurde, dass die Unterseite der Brücke schräg, deren Dach jedoch waagerecht ist und damit eine individuelle Geometrie erzeugt. Ihre Einzigartigkeit und leichte Konstruktion betonen die Außenschalungen, die die Stahltragkonstruktion bedecken, Dank der entlang verlaufenden Glaswand ist die Brücke auch von außen durchsichtig.

Die größte Herausforderung verursachten die sich aus der Ausführungsqualität der vorhandenen Konstruktion ergebenden Ungenauigkeiten. Der Unterbeton war gewellt, darum musste der Boden ausgeglichen werden. Außerdem war auch die Organisationfläche eng. Der Parkplatz wurde laufend benutzt, die Zufahrt für LKWs war erschwert. „Auf dem Parkplatz bedeutete die Materiallagerung und das Umsetzen der Baucontainer die größte Aufgabe“, - erklärte Zoltán Sáray.