Wir erweitern den Flughafen-Terminal

09. Dezember 2016.

In weniger als einem Monat beginnen die Bauarbeiten für den zum Internationalen Flughafen „Liszt Ferenc“ Terminal 2 gehörenden Flugsteig B, mit denen der Flughafenbetreiber die KÉSZ Építő Zrt beauftragt hat. In dieser Woche wurde die Vereinbarung über die Investition von insgesamt mehr als 6 Milliarden Forint unterschrieben, was gleichzeitig bedeutet, dass sechs Jahre nach Fertigstellung des SkyCourt die KÉSZ den weiteren Ausbau des Terminals fortsetzen darf. 

10.000 Quadratmeter - um soviel größer wird der Fluggastbereich auf dem Internationalen Flughafen „Liszt Ferenc“ nach der Fertigstellung des Flugsteigs B. Die Investition wurde durch die in den letzten Jahren feststellbare dynamische Entwicklung des Verkehrs notwendig. Die Entwicklung des nicht auf der Schengen-Seite liegenden Flugsteigs B finanziert ausschließlich die Budapest Airport. Das bedeutet auch, dass auf dieser Seite die Tage der erdgeschossigen Flugsteige (BBG - basic boarding gates) gezählt sind, denn die Bauarbeiten beginnen mit dem Abbruch des provisorischen Objekts.

Den Vertrag zwischen der Budapest Airport und der KÉSZ Építő Zrt unterschrieben Generaldirektor Jost Lammers und Stephan Schattney, Direktor des technischen Zentrums, seitens des Flughafens, während Generaldirektor László Szalados das Dokument im Namen der KÉSZ Építő Zrt paraphiert hat. Der Bau des Flugsteigs B beginnt im Januar 2017 und dauert voraussichtlich eineinhalb Jahre. Der sich an den Terminal B des Flughafens anschließende 220 Meter lange neue Gebäudeflügel erweitert bedeutend die Flugsteigkapazität des Flughafens. Der neue, englisch als Pier B bezeichnete Flugsteig wurde ausdrücklich geplant, um dem gestiegenen Platzbedarf für Flugzeuge mit breitem Rumpf mit insgesamt 27 neuen Flugsteigen und 10 neuen Fluggastbrücken gerecht zu werden. Der Pier B bietet den aktuellen Trends entsprechend maximale Flexibilität, denn alle Flugsteig-Knotenpunkte werden gleichermaßen für die Abwicklung des Einsteigens mit Fluggastbrücke, Autobus sowie Fußgänger geeignet sein.

„Es ist für uns eine große Freude und Ehre, dass wir wieder an einer weiteren Entwicklung des Budapester Internationalen Flughafens „Liszt Ferenc“ zusammen arbeiten können“, betonte, László Szalados, Generaldirektor der KÉSZ Építő Zrt, bei der Unterzeichnung und fügte dabei hinzu: „Wir werden alle unserer Ressourcen und Fachleute einsetzen, damit die neue Mole in der erwarteten Qualität und termingemäß ausgeführt wird.“

„Ich freue mich aufrichtig, dass die KÉSZ Zrt der Gewinner der Ausschreibung wurde und wir mit ihr die Vereinbarung abschließen konnten, denn schon beim Bau des SkyCourts konnten wir sehen, dass sie zuverlässig arbeitet und auch den höchsten technischen Anforderungen entsprechen kann. Darüber hinaus ist den Fachleuten des KÉSZ-Teams bereits bekannt, wievielen unterschiedlichen Erwartungen es entsprechen muss, wenn es einen Bau dieser Größenordnung innerhalb der Sicherheitszone des Flughafens lenken muss“, - sagte Stephan Schattney, Direktor des technischen Zentrums der Budapest Airport.